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Kostenlos in Edinburgh – mit diesen 7 Tipps sparst du Geld!

Geld sparen in Edinburg

Schottland ist ein teures Pflaster. Das gilt auch für Edinburgh. Ich gebe dir 7 Tipps, wie du Geld sparen und trotzdem viel erleben kannst. Kostenlos in Edinburgh zeigt dir Orte zum Sehen, Staunen und Genießen, die völlig umsonst sind. 

Die Kosten für den Eintritt in die klassischen Besuchermagnete wie das Edinburgh Castle, das hoch über der Stadt thront, oder Holyrood Palace können ganz schön ins Geld gehen. Der Wechselkurs für das Pfund steht für uns nicht gut. Du kannst trotzdem jede Menge erleben, ohne Geld ausgeben zu müssen. Hier ist meine Liste der besten kostenfreien Highlights in Edinburgh:

1. Bewundere die grandiose Aussicht von oben.

Schau dir die Stadt erst einmal von oben an, um einen Überblick über die einmalige Lage zu bekommen. Dafür bieten sich einige der Hausberge an. Steil klettert der Weg hinauf auf den Arthurs Seat. Der Berg grenzt an Holyrood Palace, das Schloss der Queen. Vom Gipfel in 251 Meter Höhe reicht der Blick weit über die Stadt, die Highlands und die Brücke über den Fifth of Forth, den Meeresarm, der zugleich die Mündung des Flusses Forth ist. Hier wird dir erst bewusst, dass Edinburgh eine Küstenstadt ist. Der Wind von der See kann ganz schön frisch durch die Gassen wehen. Nimm dir auf jeden Fall einen Schal mit!

Inmitten der Stadt ragt der  Calton Hill mit einer Höhe von 171 Metern. Er ist besonders beliebt bei Fotografen. Der Sonnenaufgang taucht die gegenüberliegende Burganlage und die Stadt in romantisches Licht. Da ist der Frühaufsteher in dir für tolle Fotos gefragt! Der Weg führt vom östlichen Ende der Princes Street über Treppen hinauf auf den Hügel. Calton Hill kostenlos Edinburgh Aussicht

2. Schau dir die Werke berühmter Meister in der schottischen Nationalgalerie an.

Im Herzen der Stadt an der Princes Street gelegen, ist sie eine der beliebtesten Museen der Stadt. Wo kannst du sonst für umme berühmte Meisterwerke von Raphael, Tizian, El Greco, Velázquez, Rembrandt und Rubens sowie von van Gogh, Monet, Cézanne, Degas und Gauguin schauen? Die schottische Nationalgalerie erstreckt sich auf 3 Etagen. Wenn du einen kühlen Ort der Ruhe suchst und dich entspannen möchtest, ist das der richtige Platz. Ein Café ist auch vorhanden. Wir haben den Besuch sehr genossen. Schottische Nationalgalerie Edinburgh

Öffnungszeiten: täglich zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr, donnerstags gar bis 19.00 Uhr Adresse: The Mound, Edinburgh, EH2 2EL

Zur Nationalgalerie gehören auch die Porträtgalerie mit Bildern berühmter Schotten in der Queen Street sowie die Modern Art Galleries mit moderner, zeitgenössischer Kunst in der Belford Road. Diese kannst du ebenfalls ohne Eintritt besichtigen. Weitere Informationen findest du auf der Seite Nationalgalleries.

3. Kostenlos in Edinburgh – schlendere durch Museen und Galerien.

Vier kleinere Museen auf der Royal Mile kosten dich keinen Penny. Im Writers Museen kannst du auf den Spuren berühmter schottischer Schriftsteller wie Robert Burns, Sir Walter Scott (Ivanhoe) und Robert Louis Stevenson (Die Schatzinsel) wandeln.  Es befindet sich in der Lady Stair’s Close, einer netten, kleinen Seitengasse der Royal Mile. kostenlos Edinburgh Writers MuseumDas Museum of Childhood mit seinen Teddybären und Spielzeugen wendet sich an Kinder und Junggebliebene. Adresse: 42 High Street. Im Museum of Edinburgh erfährst du, wie der Name vermuten lässt, mehr über die Geschichte der Stadt. Adresse: 142 Canongate. Wie die einfachen Leute lebten, zeigt das The People’s Story Museum in der Canongate Tolbooth. Das Schöne an den Museen, du kannst auch einfach mal kurz hineinschnuppern.

4. Erkunde die Royal Mile und ihre Seitengassen. 

In der Royal Mile, der berühmtesten Straße der Altstadt, gibt es viel zu entdecken. Lass dir Zeit, schau dir die vielen kleinen Seitengassen an, „Close“ genannt. kostenlos Edinburgh WalkingtourenSie heißen so, weil sie so schmal sind, dass du mit ausgestreckten Armen beide Häuserwände berühren kannst, wenn du in der Mitte stehst.

In solch kleinen Gassen lebten früher die armen Leute auf engstem Raum. Es fiel kaum Sonnenlicht hinein und kleine Verkaufsstände machten die Straßen noch enger.

Die feinen Leute lebten oben auf dem Berg. Fließendes Wasser und eine Kanalisation gab es im Mittelalter in vielen Städten Europas nicht. Den Nachtopf entleerte man einfach auf die Straße. Wie viele andere Städte in der damaligen Zeit, muss es ganz schön gestunken haben!

Heute wirken die Straßen gerade zu malerisch mit kleinen Restaurants, Pubs und vielen Andenkengeschäften. Was wir uns bei dem schottischen Angebot gefragt haben – wer kauft eigentlich die vielen Kilts, die überall angeboten werden und wo trägt sie der normale Tourist, der kein Schotte ist? Für den Karneval sind sie definitiv zu teuer! Wenn du es weißt, sag es mir!

5. Nehme an kostenlosen Stadtrundgängen teil.

Wenn du mehr über die Stadt erfahren möchtest, probiere die kostenlosen Walkingtouren von Sandemans aus. Sie starten um 10.00, 11.00 und 14.00 Uhr vor Starbucks in der High Street. Die Guides führen dich in 2,5 Stunden zum Edinburgh Castle, der Kathedrale St. Giles, der Royal Mile, dem Geburtsort von Harry Potter und vielen anderen Plätzen der Altstadt. Die Guides arbeiten auf Trinkgeldbasis! Weitere Informationen unter Sandemans.

Alternativ kannst du auch auf eigene Faust Walkingtouren machen. Mit Hilfe von Beschreibungen und Karten kannst du mehr über die Geschichte einiger Häuser, die historische New Town, den University Heritage Trail oder Edinburghs Friedhöfe erfahren. Wie wäre es mit einem Spaziergang auf den Spuren von Robert Louis Stevenson? Er lebte als Kind in der 17 Heriot Row. So manche Gebäude und Plätze inspirierten ihn in seinen Werken. Die Walkingtouren findest du auf der Seite von Edinburg World Heritage.

6. Was wäre Schottland ohne Musik? Es dudelt der Dudelsack.

In der Royal Street oder auf der North Bridge spielt dir regelmäßig ein Dudelsackspieler etwas vor. Das erwartet der Besucher doch in Schottland! Wenn du im August in Edinburgh weilst, kannst du die Festivals genießen wie z.B. das Edinburgh Fringe Festival, ein Kulturfest mit Straßenkünstlern und Theater.

Dudelsackspieler in Edinburgh

7. Es grünt so grün, genieße Edinburghs schattige Parks.

Nach so viel Sightseeing ist Ausruhen in einem lauschigen Park nicht schlecht. Zwischen dem Auf und Ab der vielen Hügel ist Edinburgh richtig grün. Am Fuße der Burg zwischen Altstadt und Princes Street erstrecken sich die Princess Street Gardens, die während unseres Besuches im Frühling in voller Blüte standen. Die Wiesen waren voller gelber Narzissen. Der Park teilt sich in einen östlichen und westlichen Teil.

Die Berufstätigen entspannen in ihrer Mittagspause gerne in den Queen Street Gardens, die Studenten in den Meadows nahe der Universität.

Der Royal Botanic Garden ist mein Liebling! Du kannst inmitten eines 70 Hektar großen Gartens spazieren, ohne Eintritt zu bezahlen. Der Rhododendron begann gerade zu blühen, ebenso verströmten Magnolien ihren Duft im Frühjahr. Nur für den Besuch der zehn Gewächshäuser wird Eintritt verlangt, wenn du sie anschauen möchtest. Der botanische Garten ist etwas nördlich der Stadt in der Inverleith Row. Daneben liegt der Inverleith Park mit Plätzen für Sportarten wie Rugby, Cricket usw.

Botanischer Garten Edinburgh kostenlos

Wir hatten in Edinburgh sehr viel Spaß und werden gerne wieder kommen. Ich kann dir die Stadt sehr empfehlen.

Du suchst weitere Tipps zu Edinburg?

Wie wäre es mit einem Besuch der berühmten Burg, Edinburg Castle. Die königliche Yacht Britannia ist auch eine Besichtigung wert oder das Schloss der Queen, Holyrood Palace. Der Eintritt ist hier zwar nicht kostenlos, sehenswert sind sie aber allemal.

Weitere Tipps findest du auch bei Yessica von Yummytravel.

Warst du schon in Edinburgh? Hast du noch einen Tipp, der nicht erwähnt wurde?

6 Kommentare

  1. Hallo Renate,
    das sind wieder mal wirklich tolle Tipps! Ich hoffe ich komme noch nach Edinburgh. Das steht schon länger auf meiner Liste. Die ich zwar nicht wirklich verschriftlicht habe. Aber, die ich immer bei mir, in meinem Inneren, herum trage. Am Liebsten würde ich da mal hoch raodtrippin‘. 🙂
    Viele Grüße!
    Mario

    • Reisefieber sagt

      Hallo Mario,
      vielen herzlichen Dank. Mach es ! 🙂 Ich habe auch keine schriftliche Liste, aber viele Ideen, Wünsche und Pläne, die dann immer mal flexibel angepasst werden. Uns hat Edinburgh so gut gefallen, wir fahren sicher noch einmal hin.

      Liebe Grüße
      Renate

  2. Liebe Renate,
    dein Bericht über Edinburgh ist super interessant, und die Fotos einfach Spitzenklasse!
    Mein Mann ist derzeit gerade auf dem Weg dorthin – mit dem Fahrrad! Mit 3 Freunden macht er eine Fahrradtour durch England bis hoch hinauf nach Schottland. Ziel der Reise ist Edinburgh. Nach deinem Bericht bin ich schon ein bisschen traurig, dass ich nicht dabei sein kann! Aber täglich 130 km mit dem Rennradl – das würde ich nicht schaffen!
    Aber du hast mir richtig Lust darauf gemacht, und schließlich gibt’s ja auch noch Flugzeuge und Autos 🙂
    Liebe Grüße

    • Reisefieber sagt

      Liebe Birgit,
      was bin ich froh, dass es Flugzeuge, Züge und Autos gibt! 😉 Mit dem Fahrrad käme ich leider nie an. Deinem Mann wird es gefallen! 130 Kilometer pro Tag, Donnerwetter!

      Liebe Grüße
      Renate

  3. Liebe Renate,
    beim Lesen bekomme ich sofort wieder Fernweh! Mein Freund ich waren vor einigen Jahren über Silvester in Glasgow und sind dann am Neujahrstag nach Edinburgh gefahren, weil man uns sagte, dass man da traditionell auf den Arthurs Seat wandert. Leider waren wir dann etwas spät dran und es wurde schon dunkel, sodass wir uns nicht mehr ganz hoch getraut haben 🙂 Es war dennoch ein sehr schöner Tag dort und ich hab sehr Lust, mal wieder nach Schottland zu reisen.
    Liebe Grüße
    Gina

    • Reisefieber sagt

      Liebe Gina,
      Schottland ist ganz wunderbar! In Glasgow war ich auf einem Bob Dylan-Konzert. Vor ewiger Zeit war ich noch in Inverness und am Loch Ness. Das wäre doch noch ein Plan für den Neujahrstag nächstes oder übernächstes Jahr.

      Liebe Grüße
      Renate

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