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Befreiung – wie wichtig ist dir deine persönliche Freiheit?

Befreiung Freiheit

Befreiung gleich Freiheit, ist das wirklich so einfach? Unterliegen wir doch alle unseren eigenen Ängsten und Zwängen. Oft tun wir viel für Andere, jedoch wenig für uns selbst. Leben wir dabei oder werden wir gelebt? Wie 2016 dein bestes Jahr werden kann? Stell dir selbst einen Freifahrtsschein aus!

Von den Zwängen der Anpassung

Anpassung war ein beliebtes Wort meiner Mutter. Schon als Kind wurde mir gepredigt, du musst dich anpassen, um zu bestehen. Doch wie weit darf das gehen? Muss ich immer alles tun, was andere möchten, nur um beliebt zu sein? Wie ist es mit meiner eigenen Meinung, meinen Wünschen? Soll ich sie deswegen bis zu Selbstverleugnung aufgeben?

Klar, dass das im Arbeitsleben so weiter geht. Du passt dich an, um nicht unangenehm aufzufallen. Du musst Dinge tun, die dir persönlich widerstreben. Du schluckst deine Meinung herunter. Laut Martin Wehrle in der Zeit werden Ja-Sager befördert. Das war auch beim VW-Skandal so.

„If you can’t bring good news, don’t bring any.“ – Zitat Bob Dylan 

Auf Dauer hast du die Anpassung so verinnerlicht, dass sie dir vielleicht nicht mehr auffällt. Du merkst es nicht einmal und entfernst dich von dir selbst. Du fühlst dich wie in einem Theater.

Ist das wirklich noch dein Leben?

Gerade Frauen opfern sich gerne für die Familie und Freunde auf. Sie tun alles für eine gute Atmosphäre oder um geliebt zu werden. Sie trauen sich nicht, ihre Meinung zu vertreten und bleiben im Hintergrund. Nein-Sagen behagt ihnen nicht, zumal da Widersprüche aufkommen, wenn du plötzlich aus deinem Trott ausbrichst. Wenn dann die eigenen Wünsche vergessen werden, ist es an der Zeit, das zu ändern. Das Stichwort heißt – Befreiung jetzt!

Mein bestes Jahr 2016

Ja, dieser Anspruch klingt sehr hoch! „Mein bestes Jahr 2016 – Erfüllter und erfolgreicher leben“ lautet der Titel des Buches von Nicole Frenken und Susanne Pillokat.

Befreiung Mein bestes Jahr 2016

Die Autorinnen Nicole Frenken und Susanne Pillokat

Ich habe das Buch zur Rezension gewonnen und darf mir meinen eigenen Eindruck verschaffen. Mit dem Life & Work Book sollen sich Frauen ihrer Lebensträume bewusst werden und das nächste Jahr besser planen.

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Das Buch beinhaltet Mutmacherporträts erfolgreicher Frauen, Selbstcoaching-Übungen zum Nachdenken und Nachmachen. Da das Jahr 2015 sich gerade dem Ende zuneigt, passt das sehr gut. Es ist sowieso an der Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen. Probiere ich es doch einfach mal aus!

Blogparade_Meinbestesjahr 2016_Foto2 Innenseiten Befreiung

Befreiung = Freiheit

Jede/r von uns hat eine Aufgabe erhalten. Mein Thema lautet Befreiung mit Gedanken wie z.B.

  • Wie fühlt es sich an, sich selbst einen Freifahrtschein auszustellen?
  •  Kommt die Angst vor der eigenen Courage oder Ängste, dass diese Erlaubnis teuer bezahlt werden muss?
  • Ist es vielleicht ein befreiendes Gefühl, das auch auf andere Bereiche greifen wird?

Was bedeutet Freiheit für mich?

Mein Brainstorming: Mir fällt als Fernwehgeplagte als Erstes die Reisefreiheit ein. Es ist ein großes Glück, in andere Länder reisen zu dürfen. Nicht in jedem Land ist das möglich. Freiheit bedeutet aber auch, eine eigene Meinung zu haben und sie sagen zu dürfen. Andere Ideen, Interessen zu haben und zu verwirklichen. Nicht mit der Masse mitschwimmen zu müssen. Authentisch zu sein und zu deinen Gefühlen zu stehen, auch wenn es unbequem ist.

Befreiung, ich stelle mir einen Freifahrtsschein aus.

Dies werde ich 2016 sein lassen, von diesen Dingen werde ich mich 2016 befreien:

  • Menschen, die mein Bestes wollen aber beleidigt sind, wenn du nicht die gleiche Meinung hast.
  • Tätigkeiten, die meinem Innersten komplett widerstreben.
  • Energievampiren, die mich aussaugen.
  • Zeitfressern wie Trödeln, Facebook usw.

Ich befinde mich gerade in einer großen Umbruchsphase und merke immer mehr, was mir gut tun und was nicht. Dazu gehört z. B. nicht Everybodys Darling sein zu wollen. Außerdem bin ich in einem Alter, in dem dir andere nichts mehr vormachen können. Als Schütze-Geborene bin ich sehr freiheitsliebend! Ich fühle mich sehr schnell eingeengt.

In diesem Jahr gebe ich mir selbst die Erlaubnis

  • unperfekt zu sein
  • auf mein Bauchgefühl zu hören
  • meine eigenen Ziele anzugehen
  • authentisch zu sein

Es ist durchaus ein befreiendes Gefühl, du selbst zu sein. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass dir Steine in den Weg gelegt werden. Das eigene Leben führen zu wollen, ist bedeutend anstrengender als das des ewigen Ja-Sagers. Menschen sind gekränkt oder beleidigt und halten dich plötzlich für egoistisch. Dir wird vorgeworfen, dass du deine eigene Meinung sagst. Womöglich willst du auch noch etwas anderes und bist nicht mehr so berechenbar! Du bist nicht mehr nur für andere da, sondern sorgst dich auch um dich.

Wie es sich genau anfühlt, werde ich Ende 2016 wissen. Es ist schwierig, aber es lohnt sich. Du hast nur dieses eine Leben.

Befreiung Buchcover Mein bestes Jahr 2016

Mein bestes Jahr 2016

Probiere es aus!

Du möchtest den Freifahrtsschein gerne selbst ausprobieren? Du kannst dir die Aufgabe kostenlos im PDF-Format downloaden unter Freebie – Aufgabe 4 Mein bestes Jahr 2016 

Mach es schriftlich. Was du geschrieben niedergelegt hast, fängt an zu Wirken. Es ist erstaunlich, welche Gedanken und Gefühle da zutage treten.Das Buch findest du bei Amazon: Mein bestes Jahr 2016: Life&Work-Book

 

 

Und was hat das mit dem Thema Reisen zu tun?

Auch hier gilt es eigene Wünsche zu äußern. Die Freiheit zu reisen, wohin ich möchte – schön länger träume ich von einer Asienreise. Mir schwebt da Laos vor. Ich habe schon so viel über das Städtchen Luang Prabang gehört, ich will es mit eigenen Augen sehen. Da muss ich noch ein bisschen Überzeugungsarbeit bei meinem Mann leisten. Wir diskutieren unsere Reiseziele aus und planen dann gemeinsam. Asien steht für 2016 auf meiner großen Wunschliste!

Befreiung Mein bestes Jahr Mein Beitrag nimmt an der Blogparade „Mein bestes Jahr 2016“ teil. Der gleichen heutigen Aufgabe haben sich auch gewidmet: Verena und Maia von Mamirocks sowie Manuela von Herzcoaching.

Morgen kannst du die Gedanken von Lara auf Lissianna, Martina und Susanne von Deliciousdesign und Silke von Lebensflow lesen.

 

6 Kommentare

  1. Liebe Renate,

    oh die persönliche Freiheit! Eins meiner absoluten Herzensthemen. Auch ich bin Schütze geborene und finde mich in deinem Artikel voll und ganz wieder :-) Deinen Freifahrtsschein könnte ich genauso übernehmen. Vielen Dank für den schönen Artikel und viel Erfolg bei Deinem Vorhaben nicht mehr Everybody’s Darling sein zu wollen!
    Noch eine kleine Korrektur: Mein Artikel zur Blogparade erscheint morgen. Ich bin Martina von http://www.deliciousdesign.de/blog/. Frauenkarrieren ist meine zweite Website, dort gibt es aber gar keinen Blog.
    Liebe Grüße,
    Martina

  2. Reisefieber sagt

    Liebe Martina,

    vielen Dank für das nette Lob. Ja, ich bin so ein Freigeist. Das ist nicht immer einfach im Leben. Da kommt dir immer viel Widerspruch entgegen.

    Ich habe die Korrektur zu deiner Seite schon vorgenommen. Ich bin gespannt, was da noch alles an Gedanken in der Blogparade kommt.

    Liebe Grüße
    Renate

  3. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 Teil 1 | winnieswelt

  4. Liebe Renate,
    wenn ich so zurückblicke in meinem Leben – ich bin jetzt 42 – dann habe ich genau das gemacht. Befreiung – Freiheit.. tja das hat seinen Preis. Wenn Du nicht mehr in der Masse mitschwimmst dann bist Du entweder am Rande oder schwimmst sogar dagegen. Dafür benötigst Du viel Kraft. Viele wenden sich ab und am Ende bleiben nur die Menschen, die selbst ihre eigene Freiheit leben. Doch was ist Freiheit? Freiheit wird von jeden individuell empfunden. Meine Freiheit ist Selbstbestimmtheit, bewusstes Handeln und eigene Entscheidungen treffen zu können. Auch dies ist sicherlich in einem Rahmen gebunden, wie Familie und Gesellschaft. Aber nach einem langen steinigen Weg war es bei mir so, dass ich einfach gegangen bin, ohne Groll und Bewertung. Dieses Erkennen, dass auch andere ihr Leben so definieren wie sie es wollen und von ihren Überzeugungen nicht abweichen, war das Schwierigste für mich. Ich denke endgültige Freiheit werde ich erst erlangen, wenn ich komplett in mir selbst ruhe….. schaun wir mal :-)
    Liebe Grüße und schön Dich gefunden zu haben
    Bärbel

  5. Reisefieber sagt

    Liebe Bärbel,
    mir geht es ähnlich. Ich weiß genau, was ich will und was nicht. Die Lebenserfahrungen und Wünsche sind oft so unterschiedlich, dass andere sie nicht nachempfinden können. Da trennen sich schon einmal Freundschaften, wenn man nicht nach deren Pfeife tanzen will. Ich kann das respektieren und bin ihnen nicht böse. Es ist nur manchmal schade! Selbstbestimmtheit und eigene Entscheidungen sind mir sehr wichtig. Ich möchte kein Theater spielen müssen und einfach so sein dürfen wie ich bin. Das ist schon ein sehr steiniger Weg.

    Liebe Grüße – ich mag deinen Blog, muss da mal öfters stöbern.
    Renate

  6. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 - Susanne Pillokat

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