Gedanken
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Hurra, ich lebe noch – was war nur los?

Es sind einige Tage und Wochen seit meinem letzten Beitrag vergangen. Ich lebe noch. Vielleicht hast du mich vermisst und fragst du sich, was los ist. Schreibtechnisch bin ich in der Versenkung verschwunden. Jetzt will ich mich wieder mehr meinem Blog widmen.

Bei mir waren so einige Umwälzungen im Gange, die mich nicht zum Schreiben brachten. Wenn der Kopf nicht frei ist, kann man nicht kreativ sein. Aber der Reihe nach.

Die neue Wohnung

Mein Mann und ich haben schon seit einiger Zeit mehr oder weniger intensiv nach einer anderen Wohnung gesucht. Es ist mittlerweile nicht einfach, eine preisgünstige Mietwohnung in Innenstadtlage zu finden. Doch dann überstürzten sich im Winter die Dinge. Unsere Mietwohung wechselte den Besitzer und wir fanden gleichzeitig eine andere Bleibe. Eigentlich hatte ich gedacht, noch so viel Zeit mit dem Ausräumen zu haben.

Der Umzug in die Innenstadt

Innenstadt heißt, alles fußläufig erreichbar. Ein Auto ist langfristig nicht mehr notwendig. Andererseits fehlen uns jetzt 2 Zimmer und einige Quadratmeter Stauraum. Dafür ist die Wohnung günstiger als vorher. Wir haben viele Wochen mit dem Ausmisten und Sortieren verbracht. Ein ganzer Kleiderschrank fiel weg. Wer von Euch Frauen, weiß nicht, was das bedeutet? Der DRK-Kleidercontainer freute sich.

Einiges an Büchern wanderte in den Bücherschrank. Einer Leseratte wie mir, tut das immer ein bisschen weh! Die große Musiksammlung meines Mannes (Schallplatten, CD’s, Bücher) musste selbstverständlich mit. Alle CDs haben wir selbst transportiert und das mit dem kleinen Opel Karl. Der Kleine hat das gut überstanden, wir waren fix und fertig!

Für die Schallplatten wurden Spezialkartons gekauft. Alle großen und schweren Sachen transportierte die Spedition. Einige Möbel wurden verschenkt, vieles wanderte auf den Sperrmüll, z.B. die Einbauküche. Fahrten zum Elektroschrott fielen an. Ganz zu schweigen vom Misten des Kellerräumchens. Sehr viel Arbeit und Stress! Möchte ich kein zweites Mal erleben!

Gefühlt, könnte ich jetzt einen Umzugsratgeber schreiben mit den Do’s und Don’t!

Ein Todesfall in der Familie

Dann verstarb plötzlich mein Schwager Peter, den ich seit meinem 6. Lebensjahr kenne. Von heute auf morgen! Wir sind noch immer geschockt. Zeigt es doch, wie schnell alles gehen kann und wie wenig Geld doch wert ist! Da auch wir keine Zwanzig mehr sind, rüttelt es ganz schön an uns.

Ein kleiner Urlaub

Etwas mehr als zwei Wochen verbrachten wir im Süden Deutschlands (Regensburg und Passau), um auf andere Gedanken zu kommen und uns auszuruhen. Angeschlossen war eine Flusskreuzfahrt bis Budapest und zurück. Wir haben uns kein Programm vorgenommen und einfach alles auf uns zu kommen lassen. Das war auch gut so, denn 33 bis 35 Grad Tagestemperatur ist doch ganz schön heiß für einen Städteurlaub!

Wie geht es weiter?

Viele Erlebnisse und Bilder sind im Kasten und warten auf ihre Bearbeitung. Nach und nach wirst du wieder Reiseberichte und Tipps bei mir finden. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Ich wünsche dir einen schönen Sommer und pass auf dich auf!

 

 

2 Kommentare

  1. Hans Elmar sagt

    Auch zum Bloggen muss man Zeit haben. Ich habe zwar keine eigene Bloggerplatform, aber ich beteilige mich an verschiedenen Platformen. Bei Gozo.de fallt dem Betreiber oft nichts anderes ein als Zeitungen zu zitieren. Bei einer Reiseplatform kann man ohne Probleme Werbung fur touristische Unternehmen betreiben. Auch ein Umzug lasst sich eigentlich gut vermarkten. Besonders dann wenn der Spediteur seine Leistungen anpreisen mochte. Ich personlich mache jedoch oft das Gegenteil von dem was marktublich waere. Ich liebe DIY und das nicht nur weil ich 15 Jahre im Baumarkt gearbeitet habe sondern auch weil meine erste Stelle als Kraftfahrer Klasse 2 bei einem Umzugsunternehmen war. Diese Stelle habe ich zwar nur 6 Monate gehalten, aber genug gelernt um 3 eigene Umzuge zu organisieren.Mein letzter Umzug ging von Deutschland nach Malta. Ich konnte zwar nicht alle Mobel auf einmal mitnehmen aber die wichtigsten Kleinmobel und die Elektrogerate habe ich auf die Reise mitgenommen. Der Rest kam dann im Schiffs Container vier Wochen nach meiner eigenen Ankunft an. Den Container hatte ich zwar selbst in Deutschland gepackt aber hier in Malta durfte ich diesen nicht in Empfang nehmen. Dafur hatte ich keine Lizenz bekommen und hatte darauf hin die Ehre diese Aufgabe einer ortlichen Spedition zu uberlassen. Das hat mich damals einschliesslich der Verschiffung € 6300,- gekostet. Seitdem weiss ich wie teuer es sein kann umzuziehen.

  2. Renate sagt

    Lieber Hans Elmar,
    puh, 6300 Euro – das war ganz schön teuer. So viel haben wir dann doch nicht bezahlt, aber wir sind auch innerhalb des Ortes umgezogen und haben nicht alle Möbel mitgenommen. Einige werden jetzt neu gekauft und eine Küche war in der Wohnung schon drin.

    Ich habe rund 13 Jahre im Büro einer Spedition gearbeitet. Größere Lkws fahren trau ich mir nicht zu, trotz altem Führerschein Klasse 3. Dich hätte ich brauchen können! ;-)

    Liebe Grüße und danke für den netten Kommentar.
    Renate

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