Motivation, Reiseplanung
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Tipps, wie du dich in einer fremden Stadt orientieren kannst

Orientierung zurechtfinden

Du reist in eine fremde Stadt und hast Probleme, dich zu orientieren? Mit diesen Tipps lernst du, wie du dich besser zurechtfinden kannst. Ich gebe dir Ideen und Hilfsmittel an die Hand, um die Orientierungslosigkeit zu beenden. So wird dein Orientierungssinn besser!

Es heißt ja immer, Männer hätten einen besseren Orientierungssinn als Frauen. In meinem Fall ist das anders! Bisher bin ich immer gut zurechtgekommen und du kannst das auch! Da ich lange Zeit ohne Navi mit dem Auto gefahren bin, musste ich mir Hilfsmittel und Lösungen aneignen, um überall anzukommen. Während der Fahrt kann ich ja keine Karten lesen.

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Orientierungssinn schlecht ist und du dich häufig verläufst. Den Orientierungssinn kannst du trainieren und mit ein bisschen Vorarbeit, ist so ein Städtetrip auch ganz einfach. Es geht sogar völlig ohne Smartphone. Es schadet aber nicht, wenn du eines dabei hast.

Orientieren, deine Planung für deine Reise

Ich informiere mich gerne im Voraus über die zu besuchende Stadt. Du kannst im Internet in Reiseblogs wie diesen hier oder bei der Touristinformation stöbern. Schau dir die Informationen und Tipps an und überlege, was du vor Ort machen möchtest.

Kostenlose Informationen erhalten

Ich lasse mir gerne kostenloses Informationsmaterial einer Stadt von der Touristinformation zuschicken. Mittlerweile kannst du viele Infos auch downloaden. Bei Stadtplänen und Plänen zu öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich noch immer froh, etwas in größerer Form in meinen Händen halten zu können.
Tipp: Die Adressen findest du ganz einfach in Google unter den Begriffen Touristinformation oder Fremdenverkehrsamt

Wie kann ich meinen Orientierungssinn trainieren?

Für die Verbesserung deiner Orientierung ist es hilfreich, das Smartphone auch mal zur Seite zu legen. Glaube mir, es geht ohne! Du hast mehrere Möglichkeiten deinen Orientierungssinn zu verbessern, kurzfristige und langfristige. Da wären:

  • Sich eine Route mittels eines Stadtplans räumlich merken
  • Sich die Wegpunkte der Strecke merken
  • Aufmerksam den Weg beobachten
  • Planlos laufen und Neues entdecken
  • Orientierung von oben – Aussichtspunkte
  • Rundfahrten in der Stadt

Sich mit dem Stadtplan zurechtfinden

Schau dir den Stadtplan genau an. Wo sind die Hauptverkehrsstraßen, wo die Fußgängerzone? Merke die Punkte auf dem Plan, die gut zu erkennen sind. Das können Kirchen, ein Marktplatz, große Geschäfte, der Fluss usw. sein, also Orte, an denen du vorbeikommst. Versuche, dir den Plan aus der Vogelperspektive zu merken. Stecke den Stadtplan als Hilfsmittel in deine Tasche.

Wenn ich keine Karte zur Hand habe, schaue ich mir meine Wege von A nach B auf Google Maps an. Du kannst hier auch als Fußgänger den Routenplaner nutzen. Hier kannst du zwischen der Karte und der Satelittenansicht wechseln. Auf der Satelittenkarten siehst du alles von oben und kannst markante Wegpunkte gut erkennen. Ich versuche, mir tatsächlich diesen Plan optisch zu merken. Zur Sicherheit kannst du die Karte auf dein Handy schicken.

Tipp: Wenn du in Google Maps rechts unten auf das kleine Männchen klickst, kannst du dir Wege in Streetview anschauen. Damit wechselst du von der Vogelperspektive in die normale Ansicht und kannst den Weg genau ansehen.

Wegpunkte der Strecke merken

Merke dir eine Strecke, die du gehen oder fahren wirst. Wo geht es geradeaus, rechts oder links? Was passierst du? Ich merke mir z. B., dass ich bei der Tankstelle rechts abbiegen muss. Gerne schreibe ich mir die Strecke auch mit Stichpunkten als Spickzettel auf. Du kannst dir auch die Wegbeschreibung von Google ausdrucken. Überlege, wo ist der Fluss oder das Meer? Ist es rechts oder links von mir. Für die Orientierung solltest du wissen, in welche Richtung du gehen musst. Das Zurechtfinden in fremden Städten ist Übungssache und geht mit der Zeit ganz schnell.

Aufmerksamkeit üben

Dir geht es bestimmt genauso wie mir. Wenn ich mit anderen fahre oder laufe, konzentriere ich mich nicht auf meine Umgebung. Im Auto, Bus oder Taxi fahre ich einfach mit und könnte hinterher nicht sagen, wo wir hergefahren sind. Versuche dir das nächste Mal den Weg bewusst zu machen. Was habe ich wo gesehen? Mit der Zeit wird sich mit der bewussten Wahrnehmung auch dein Orientierungssinn verbessern.

Planlos eine Stadt entdecken

Wenn du länger in einer Stadt bist, kannst du es nach einiger Zeit auch wagen, ziellos durch die Stadt zu laufen. So habe ich die schönsten Erlebnisse gehabt und viel Neues entdeckt. Es macht Spaß, sich die Leute und das normale Leben anzuschauen. Plötzlich kommst du an interessante Plätze, Parks oder mehr. Wer einmal in Venedig war, weiß, was ich meine. Ich habe mich immer mal verirrt, um dann an einem wunderschönen kleinen Platz zu kommen, den ich sonst nie gesehen hätte. Oder es gab einen kleinen Markt, auf dem frisches Obst und Gemüse angeboten wurde.

Aussichtspunkte – die Stadt von oben

Bewährt hat es sich auch, bei einem Städteausflug direkt am Anfang auf einen Aussichtsturm zu fahren. Das kann ein Kirchturm, ein Berg oder eine Aussichtsplattform sein. Du siehst die Stadt unter dir, kannst die Größe erfassen und markante Punkte wahrnehmen. Meine Berichte zu hohen Aussichtspunkten kannst du für Stockholm, Kuala Lumpur oder George Town, Penang nachlesen.

Rundfahrten in der Stadt

Auch Rundfahrten mit dem öffentlichen Bus, der Straßenbahn oder Hochbahn oder Stadtrundfahrten helfen, sich zurechtzufinden. Touren mit Hop-on Hop-off-Bussen kannst du mit Besichtigungen verbinden. Sie werden mittlerweile in den meisten Städten wie z. B. Düsseldorf angeboten.

Vor allem – hab Geduld mit dir selbst. Sehe es als ein kleines Spiel, bei dem du lernst. Plane bei wichtigen Terminen genügend Zeit ein. Wenn du dich doch einmal verläufst, kannst du immer noch auf deinen Stadtplan oder eine Handy App schauen oder Passanten nach dem Weg fragen.

Vorschaubild: Bild von Oleksy @Ohurtsov auf Pixabay

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