Buchtipp, Reisegeschichten
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Gefährliche Orte der Welt – How to Kill Yourself Abroad

Gefährliche Orte der Welt für Waghalsige und Lebensmüde.

(Werbung/Buchrezension) Gefährliche Orte der Welt stellt der Autor Markus Lesweng in seinem Buch „How to Kill Yourself Abroad“ vor. Während die einen traumhafte Reiseziele bevorzugen, suchen andere Nervenkitzel und Abenteuer. Doch wohin sollte man besser nicht reisen, weil man mit seinem Leben spielt?

Deine Eltern und Verwandten fragen dich, ob deine Reise nicht zu gefährlich ist? Sie machen sich Sorgen, weil du nach Bali oder Thailand reist? Das ist nichts gegen die Reiseziele, die Markus Lesweng in seinem Buch vorstellt. Während manche vielleicht nur abenteuerlich sind, gibt es da einige, von denen du sicher nicht mehr zurückkommst.

Ein Atlas für Waghalsige, Leichtsinnige und Lebensmüde

„How to Kill Yourself Abroad“ (Wie du dich unterwegs umbringst), so ist der Titel des Buches, das in meinen Händen liegt. „Warum schreibt jemand so etwas?“, ist mein erster Gedanke. Eigentlich ist die Antwort naheliegend. Der Buchmarkt ist überfüllt mit Büchern über die schönsten Reiseziele, Traumstrände oder Städte der Welt. Kaum eine Ecke, die nicht schon gleich in mehreren Büchern beschrieben ist. Aber Orte, in die wohl kaum einer wirklich will? Das ist etwas Neues! Es ist spannend.

Wie ist der Inhalt des Buches „How to Kill Yourself Abroad“?

Ich blättere in dem Buch und lese mich in die gefährlichen Orte der Welt ein. Sie sind nach den Gründen ihrer Gefährlichkeit sortiert. Diese reichen von Biowaffen, wilden Tieren wie Bären oder Giftschlangen, Wetterphänomenen wie Blitzen, großer Hitze oder Twister bis zu gefährlichen Krankheiten und menschengemachten Gefahren.

Auf einer Weltkarte sind die Orte mit der möglichen Todesursache markiert. Die Beiträge selbst wurden mit den Faktoren für notwendige Reisekosten, Gefahr und Spektakel einzeln bewertet. So kannst du das Ziel nach deinen speziellen Interessen aussuchen, das dir das größtmögliche Abenteuer zu den günstigsten Kosten bietet. Manchmal lohnt es sich schon, auf die Buchung des Rückfluges zu verzichten. Wunderbare Bilder runden das Buch ab. So mancher Ort ist einfach traumhaft anzusehen und trotzdem gefährlich wie die Danakil-Wüste in Äthiopien oder der türkisblaue Kratersee Kawah Ijen in Indonesien.

Wie hat mir das Buch gefallen?

Der Schreibstil von Markus Lesweng ist humorvoll, bisweilen zynisch. Wer gerne schwarzen Humor mag, so wie ich, wird Gefallen daran finden. An manchen Stellen habe ich herzlich gelacht, bei anderen blieb mir das Lachen im Halse stecken. Hier ein nettes Beispiel mit einem Zitat zur Giftspinne:

Zwei Stunden nach dem – übrigens äußerst schmerzhaften Biss – lassen die Schmerzen dann nach.
Allerdings für immer.

Dabei sind die Beschreibungen, wie man vor Ort zu Tode kommen kann, nicht etwa an den Haaren herbeigezogen. Sie sind gut recherchiert und weisen einige Statistiken auf. Das Buch liest sich nicht durchgängig wie ein Roman. Es ist eher ein Nachschlagewerk. Du schmökerst über ein paar gefährliche Orte und schaust dir die Karte an, wo sie liegen. Dabei erfährst du genau, auf was du bei deinen nächsten Reisen achten solltest.

Für wen ist das Buch „How to Kill Yourself Abroad“ geeignet?

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Das Buch über wirklich gefährliche Orte der Welt ist ideal als Geschenk für die böse Schwiegermutter, den bösen Schwiegervater, missliebige Verwandte, unangenehme Kollegen oder als Abschiedsgeschenk an deinen fiesen Chef, der dir dein Leben zur Hölle gemacht hat, bis du gekündigt hast. Dir werden schon einige Menschen einfallen! Die besten Geheimtipps könntest du mit kleinen Lesezeichen versehen, damit er/sie auch findet.

Selbstverständlich freuen sich auch Vielreisende, die glauben schon alles gesehen zu haben, über dieses Buch! Menschen, die du magst, sollten allerdings Ironie verstehen! Nicht dass sie glauben, du wolltest sie loswerden! Du bist ja kein fieser Möpp oder? Es ist alles nicht so böse gemeint, wie es aussieht. Kaum jemand mit halbwegs Verstand, wird die schlimmsten Reiseziele besuchen wollen.

Der Autor Markus Lesweng

Der Autor Markus Lesweng wurde im Jahr 1885 in der fröhlichen Stadt Köln geboren, die für ihren lebhaften Karneval bekannt ist. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre floh er vor dem lustigen Treiben und Neuseeland, Australien und in die Südsee, wo er mal als Cowboy, Känguruvater und Züchter von Krokodilen arbeitete. Es sieht so aus, als habe er ein Stück der abenteuerlichen Welt gesehen!

Das Buch hat 192 Seiten und ist unter der ISBN-Nummer 978-3958892019 im Conbook Verlag erschienen.

Mein Dank geht an den Conbook Verlag, der mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. Der Conbook Verlag hat noch weitere spannende Reisebücher im Angebot.

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2 Kommentare

  1. Das hört sich nach einem coolen Buch an, das ich bei all meinem aktuellen Glück gerade irgendwie gerne lesen würde ;-)
    Schade, dass du so gar nicht verrätst was für Ort da so genannt werden. Aber ich weiß schon, du willst, dass wir das Buch selbst lesen. Wahrscheinlich hast du das jetzt geschafft!

    • Reisefieber sagt

      Liebe Mel,

      genau so ist es, ich will die Spannung nicht nehmen! Die Orte finden sich auf allen Kontinenten von Europa bis Australien. Es ist nicht so, dass nur in der Ferne ungewöhnliche Gefahren auf uns lauern können.

      Liebe Grüße
      Renate

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